Initiatoren sind im Allgemeinen Verbindungen mit schwachen Bindungen, die leicht in aktive Spezies zerfallen, wobei kovalente Bindungen sowohl homolytisch als auch heterolytisch gespalten werden können. Sie werden auch als Starter bezeichnet. In den Bereichen Chemie, Chemieingenieurwesen, Medizin und Erdöl lautet die gebräuchliche chinesische Übersetzung des englischen Begriffs „Initiator“ (tēnxiān jì).
Ein Initiator ist eine Substanz, die eine Polymerisationsreaktion von Monomeren initiieren kann. Zu den aktiven Zentren für die Polymerisation ungesättigter Monomere gehören freie Radikale, anionische Verbindungen, kationische Verbindungen und Koordinationsverbindungen. In der Klebstoffindustrie wird am häufigsten der freie Radikaltyp verwendet. Es weist eine einzigartige chemische Aktivität auf und durchläuft unter dem Einfluss von Wärme oder Licht eine homolytische Spaltung kovalenter Bindungen, wodurch zwei freie Radikale entstehen, die eine Polymerisationsreaktion auslösen können. Initiatoren finden breite Anwendung bei der Synthese von Polymermaterialien wie Kunststoffen, Gummi und Beschichtungen.
In der Forschung und Produktion von Kleb- und Dichtstoffen spielen Initiatoren eine bedeutende Rolle. Die Lösungsmittelpolymerisation von Acrylaten zur Herstellung von druckempfindlichen Klebstoffen, die Lösungsmittelpolymerisation von Vinylacetat zur Herstellung von Bauklebstoffen und -dichtstoffen, die Synthese von Styrol-Acrylemulsionen, Ethylen-propylenemulsionen, VAE-Emulsionen, Styrol-butadienlatex, Chloroprenlatex, Weißleim usw., das Aufpfropfen von Chloroprenklebstoffen, SBS-gepfropft Klebstoffe, die Vernetzung und Aushärtung von ungesättigten Polyesterharzen, die Aushärtung von anaeroben Klebstoffen und die Aushärtung von schnell-härtenden Acrylat-Strukturklebstoffen erfordern alle Initiatoren. Initiatoren beeinflussen direkt den reibungslosen Ablauf der Polymerisationsreaktion, die Polymerisationsgeschwindigkeit und die Haltbarkeitsdauer des Produkts.






